Das Linthwerk in Kürze

Unter dem Namen "Linthwerk" versteht man die erste, gemeinnützige Nationalunternehmung der Schweiz,
ausgeführt in den Jahren 1807 bis 1823. Das Werk ist gleichzeitig die erste Aktiengesellschaft des Landes mit
öffentlicher und privater Beteiligung. Die Unternehmung umfasste die Korrektion der Glarnerlinth in den Walensee
und die Verbesserung der Abflussverhältnisse des Walensees und seine schiffbare Verbindung zum Zürichsee.

Diese Korrektion wurde nötig, weil die gesamte Linthebene zwischen Walensee und Zürichsee, sowie die
Gestade um Walenstadt vollständig versumpften und für die Landwirtschaft unbrauchbar wurden. Malariaähnliche Sumpffieber rafften zu hunderten die Menschen dahin, sodass man befürchten musste, dass sich die
ganze Gegend entvölkern würde.

Hans Konrad Escher von Zürich, der für sein grosses Wirken an der Linth posthum den Namenszusatz
"von der Linth"
erhielt, dem einzigen Namensprädikat das die Schweiz je verlieh, war Initiant und treibende
Kraft der Unternehmung. Ihm zur Seite standen der Glarner Ratsherr Conrad Schindler und der Berner Architekt
Daniel Osterried. Über diese Unternehmung hat die Linth-Escher-Gesellschaft verschiedene Werke publiziert,
die Sie unter der Rubrik "Unsere Publikationen" auf dieser Homepage bestellen können.

 

Der Plan des Linthwerks auf der Einladungskarte für
die Feierlichkeiten anlässlich der Namensverleihung
Escher von der Linth, 1824


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Letzte Änderung: März 2005

 

 

 

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